21. Mai 2019

AKTUELLES

Angesichts der Wetterextreme raten Experten:

Man soll Notversorgung für eine Woche anlegen


Notkochstelle sollte man parat haben, raten (von rechts) Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek, OÖ-Zivilschutzverbandspräsident Mag. Michael Hammer und Zivilschutzgeschäftsführer Josef Lindner.

Mit dem Klimawandel nehmen extreme Wettersituationen zu: Stürme, Hochwasser, Schneechaos. Stromausfälle, Straßensperren, auch Ausgehverbote gehen damit einher. Daher rät Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek mit dem OÖ-Zivilschutzverband, einen Notvorrat für mindestens eine Woche anzulegen. Die jüngsten Wetterkapriolen und die damit verbundenen Stromausfälle hätten wieder einmal gezeigt, „wie wichtig es ist, vorzusorgen,“ so Podgorschek.
„Man muss nur drei Bereiche abdecken: ausreichende Lebensmittel, technische Hilfsgeräte und Medikamente/Hygieneartikel“, erklärt OÖ-Zivilschutz-Präsident Mag. Michael Hammer. „Unser Ziel ist, dass man eine Woche autark leben kann und somit das Haus in dieser Zeit nicht verlassen muss und keine fremde Hilfe benötigt“.
Neben haltbaren Lebensmitteln sollte man sich unbedingt eine Notkochstelle und ein strom- und batterieunabhängiges Notfallradio mit Dynamo- oder Kurbelantrieb zulegen. Unter anderem kann man diese Krisenfall-Ausrüstung sowie eine Zivilschutz-Notfallbox mit verschiedenen Sicherheitsprodukten telefonisch unter 0650/8509129 oder auf www.zivilschutz-shop.at bestellen. Für den Fall einer Evakuierung sollte man in einem Rucksack (ist praktischer als ein Koffer) ein Notgepäck bereitlegen.
Kostenlos kann sich jeder Oberösterreicher auf www.zivilschutz-ooe.at für das Zivilschutz-SMS-System anmelden, das im Krisenfall für die jeweilige Region wichtige Informationen übermittelt.